Nord Kenya Safari





Dienstag, 29. Juli 1997, 2. Tag


Wecken um 07.00 und sofort Frühstücken. Vorher werden noch schnell die kleinen Verwandten des Elefanten, die Klipp-Schliefer fotografiert.


Klipp-Schliefer

Um 8.00 Uhr steht Francis bereit um uns Richtung Nakuru-See zu fahren. Ein kurzer Halt hier, einer da und schon sind wir auf dem Trans-Africa Highway. An gewissen Stellen wird die Trans-Africa zur Trans-Hell ...


Trans-Africa


ohne Worte

Wir halten an einem Aussichtspunkt wo man einen schönen Überblick über das Rift Valley hat, und werden sofort durch die Einheimischen zum Kaufen ihrer Gegenstände verleitet. Wir kaufen viel zu teuer (300 KSH) eine Reihe Elefanten und für 50 KSH und einen Schweizer Qualitätskugelschreiber ein kleines Nashorn aus Speckstein.


Rift Valley

Nach der Besichtigung einer Ebenholzschnitzerei - Geldabgabestellen scheint es in Kenya überall zu geben ... - fahren wir an den Lake Elementaita, wo wir an die 500'000 Flamingos erblicken.


Lake Elementaita

Kaum angekommen sind wir von Kindern umringt, die uns Blumen aus Flamingofedern verkaufen. Natürlich viel zu teuer - es sind doch immerhin 100 KSH - tun wir doch etwas Gutes für einen kleinen Teil der Bevölkerung. Die Kinder freuen sich wie Karl-Otto Gross nach dem Sieg über die Schimären - ist übrigens in keinem Geschichtsbuch zu finden, da von mir erfunden ...

Weiterfahrt zur Nakuru Lodge, die wenige hundert Meter nach dem Eingang zum gleichnamigen Nationalpark steht. Bereits sind auch schon etliche Safaribusse da. Beim Eingang tummeln sich nahezu 50 Personen, die gerne Ihr Zimmer beziehen würden. Pole pole ...


Eingang zur Nakuru Lodge

Diese Lodge ist im Gegensatz zur Masai Safari Lodge riesig. Auch das Wildreservat kann sich sehen lassen. Es ist zwar mit seinen 200 km2 einer der kleineren Parks Kenyas, bietet aber dank dem schön gelegenen Nakuru-See bis 370 Vogelarten einen Lebensraum.

Unser Fahrer Francis kümmert sich derweil um die Schlüssel, welche zu unserem Erstaunen zu den Suiten mit dem schönsten Ausblick auf den Nakuru Nationalpark und dessen See passen.

Nach einem reichhaltigen Mittagessen und einem kleinen Fotoshooting mit Pavianen und Warzenschweinen geht es dann um 16.00 Uhr auf die Pirsch durch den Nakuru-Nationalpark.


Bitte recht freundlich ...

Vorbei an einer Horde Pavianen, Zebras, Wasserböcken und Impalas treffen wir auf ein Nashornweibchen mit seinem ca. 4 Wochen alten Jungen. Das Motiv des Tages ist gefunden. Das Junge tollt keine 10 Meter vor unseren Augen umher und stört sich keineswegs an den haltenden und startenden Safaribussen.



Das tollpatschige Nasi

Ein wenig später sehen wir zwei Löwen bei ihrer Lieblingsbeschäftigung, die sie während 18 Stunden pro Tag verfolgen. Schlafen! Sie liegen faul wie Anton im Gras und nehmen keine Notiz von uns.

Um 18.30 Uhr sind wir wieder in der Lodge zurück und bereiten uns seelisch geistig auf das Abendessen und die Frühpirsch am nächsten Morgen vor.





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